Überblick
Die Erkältung (grippaler Infekt) ist ein meist harmloser Infekt der oberen Atemwege, der sich schrittweise entwickelt: Zuerst kratzt oder schmerzt oft der Hals, danach folgen Schnupfen und Husten. Die Beschwerden erreichen nach zwei bis drei Tagen ihren Höhepunkt und lassen dann allmählich nach. Bei den meisten Menschen klingt eine Erkältung ohne bleibende Folgen von selbst wieder ab.
Häufige Ursachen
Ausgelöst werden Erkältungen durch eine Vielzahl von Viren, am häufigsten Rhinoviren. Die Übertragung erfolgt über Tröpfchen beim Husten und Niesen sowie über kontaminierte Hände und Oberflächen. Enger Kontakt in geschlossenen Räumen, etwa in der kalten Jahreszeit, begünstigt die Ansteckung. Ein geschwächtes Immunsystem, Schlafmangel, Stress und trockene Heizungsluft können die Anfälligkeit zusätzlich erhöhen.
Wann zum Arzt?
Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn die Beschwerden länger als etwa zehn Tage anhalten oder sich deutlich verschlechtern, bei hohem oder erneut ansteigendem Fieber, starken Hals- oder Ohrenschmerzen sowie eitrigem Auswurf. Betroffen sein können auch Menschen mit Vorerkrankungen, Schwangere, Kleinkinder und ältere Personen, die früher Rücksprache halten sollten. Bei akuter Atemnot, Engegefühl in der Brust oder Benommenheit wählen Sie den Notruf 112.