Überblick
Die Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) gehört zu den häufigsten Erkrankungen der oberen Atemwege. Dabei entzünden sich die Schleimhäute der luftgefüllten Hohlräume in Stirn, Wangen und rund um die Nase, meist im Anschluss an einen gewöhnlichen Schnupfen. Die Schleimhäute schwellen an, das Sekret kann nicht mehr richtig abfließen, und es entsteht ein Druckgefühl im Gesicht, das sich beim Bücken häufig verstärkt. In den meisten Fällen ist die akute Sinusitis viral bedingt und heilt innerhalb von zwei bis vier Wochen von selbst ab. In der Video-Sprechstunde von OpenClinic24 erhebt die Ärztin oder der Arzt eine strukturierte Anamnese: Dauer und Verlauf der Beschwerden, Lokalisation der Schmerzen, Begleitsymptome und relevante Vorerkrankungen. Auf dieser Grundlage kann nach ärztlicher Einschätzung eine Therapie eingeleitet werden, etwa mit abschwellenden oder kortisonhaltigen Nasensprays. Ein Privatrezept kann bei entsprechender Indikation nach GOÄ ausgestellt werden; die Abrechnung erfolgt als Privatleistung für PKV-Versicherte und Selbstzahler.

