Überblick
Eine Mandelentzündung (Tonsillitis) ist eine Entzündung der Gaumenmandeln, die meist durch Viren, seltener durch Bakterien wie A-Streptokokken verursacht wird. Typisch sind Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Fieber und geschwollene Halslymphknoten. Die meisten Mandelentzündungen heilen innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst aus. In der Video-Sprechstunde von OpenClinic24 erhebt die Ärztin oder der Arzt eine strukturierte Anamnese und nutzt dabei unter anderem den Centor-Score, ein etabliertes Bewertungssystem, das die Wahrscheinlichkeit einer Streptokokken-Infektion anhand von Fieber, Belägen auf den Mandeln, geschwollenen Halslymphknoten und fehlendem Husten abschätzt. Ergänzend kann eine Racheninspektion über die Kamera erfolgen. Auf dieser Grundlage wird das weitere Vorgehen mit Ihnen besprochen. Nach ärztlicher Einschätzung kann ein Privatrezept nach GOÄ ausgestellt werden, etwa über schmerzlindernde Wirkstoffe oder bei begründetem Verdacht auf eine bakterielle Infektion über ein Antibiotikum. Besteht Arbeitsunfähigkeit, kann zusätzlich eine Krankschreibung ausgestellt werden.

