Überblick
Akne (Acne vulgaris) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Talgdrüsenfollikel und zählt zu den häufigsten Hauterkrankungen überhaupt. Besonders betroffen sind Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 30 Jahren; die Erkrankung kann jedoch in jedem Alter auftreten. Typisch sind Mitesser sowie entzündete Papeln und Pusteln, vor allem im Gesicht, aber auch an Rücken, Schultern und Brust. Der Schweregrad reicht von einzelnen Mitessern bis zu tiefen, schmerzhaften Knoten mit Narbenrisiko. Akne ist medizinisch gut behandelbar. Da die Diagnose in erster Linie eine Blickdiagnose ist, eignet sie sich besonders für die telemedizinische Versorgung: Anhand von Fotos und einem Videogespräch kann die Ärztin oder der Arzt das Hautbild beurteilen. Nach ärztlicher Einschätzung kann eine topische Rezepttherapie eingeleitet werden, die über regelmäßige Kontrolltermine langfristig begleitet wird. Ziel der Behandlung ist es, Entzündungen zu verringern, neuen Läsionen vorzubeugen und bleibende Narben möglichst zu vermeiden.

