Überblick
Genitalwarzen, medizinisch Condylomata acuminata und umgangssprachlich Feigwarzen genannt, sind gutartige Wucherungen der Haut und Schleimhaut im Intim- und Analbereich. Sie gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen und betreffen Frauen wie Männer gleichermaßen. Verursacht werden sie durch bestimmte Typen des humanen Papillomvirus (HPV), meist durch die Niedrigrisiko-Typen. Viele Betroffene empfinden die Veränderungen als belastend und schämen sich, deshalb ärztliche Hilfe zu suchen. Genau hier setzt die Video-Sprechstunde an: Sie können veränderte Hautstellen diskret und ortsunabhängig per Foto zeigen und erhalten eine erste ärztliche Einschätzung, ohne im Wartezimmer sitzen zu müssen. Feigwarzen sind zwar gut behandelbar, neigen aber zum Wiederauftreten. Eine frühzeitige Abklärung hilft, die Ausbreitung zu begrenzen und die Ansteckung anderer zu vermeiden.

