Überblick
Nagelpilz und Fußpilz zählen zu den häufigsten Infektionen der Haut und Nägel: Schätzungen zufolge ist etwa jeder zehnte Erwachsene in Deutschland betroffen, mit zunehmendem Alter deutlich mehr. Trotzdem zögern viele Betroffene den Arztbesuch hinaus – verfärbte, verdickte Nägel und schuppende Zehenzwischenräume sind ein schambesetztes Thema. Genau hier setzt die telemedizinische Behandlung an: Sie laden Fotos Ihrer Nägel oder Füße hoch, beantworten einen strukturierten medizinischen Fragebogen und erhalten eine ärztliche Einschätzung, ohne ein Wartezimmer aufsuchen zu müssen. Nach ärztlicher Einschätzung kann ein Privatrezept über topische Antimykotika – etwa Cremes, Sprays oder medizinischen Nagellack – oder bei ausgedehntem Nagelbefall über systemische Antimykotika in Tablettenform ausgestellt werden. Unbehandelt heilen Pilzinfektionen der Nägel in der Regel nicht von selbst aus, sondern breiten sich langsam weiter aus. Eine frühzeitige, konsequente Behandlung verbessert die Aussichten deutlich und schützt zugleich Ihr Umfeld vor einer Ansteckung.

