Überblick
Scheidenpilz, medizinisch Vulvovaginalkandidose, gehört zu den häufigsten Gründen für gynäkologische Konsultationen. Etwa drei von vier Frauen erleben mindestens einmal im Leben eine solche Infektion, viele mehrfach. Auslöser sind meist Hefepilze der Gattung Candida, die in geringer Zahl zur normalen Scheidenflora gehören können und sich unter bestimmten Bedingungen übermäßig vermehren. Typische Beschwerden sind Juckreiz, Brennen und ein weißlich-krümeliger Ausfluss; der Ausfluss riecht dabei in der Regel nicht unangenehm. Ein unkomplizierter Scheidenpilz ist gut behandelbar und in aller Regel harmlos, kann aber sehr belastend sein. In der Video-Sprechstunde von OpenClinic24 schildern Sie Ihre Beschwerden diskret von zu Hause aus. Nach ärztlicher Einschätzung kann ein Privatrezept über ein geeignetes Antimykotikum ausgestellt werden – als lokale Behandlung oder, wenn medizinisch sinnvoll, in Tablettenform. Bei häufig wiederkehrenden Episoden kann zudem eine ärztlich begleitete Rezidivprophylaxe besprochen werden.

