Überblick
Eisenmangel ist weltweit der häufigste Nährstoffmangel. Besonders betroffen sind Frauen zwischen 20 und 45 Jahren, vor allem durch den regelmäßigen Blutverlust während der Menstruation. Eisen wird für die Bildung des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin benötigt; sind die Speicher erschöpft, kann sich eine Eisenmangelanämie entwickeln. Häufige Anzeichen sind anhaltende Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Blässe, Haarausfall und brüchige Nägel. Der wichtigste Laborwert zur Beurteilung der Eisenspeicher ist das Ferritin; ergänzend werden meist Hämoglobin und Transferrinsättigung betrachtet. In der Video-Sprechstunde können Sie vorliegende Laborbefunde ärztlich einordnen lassen und Ihre Beschwerden besprechen. Nach ärztlicher Einschätzung kann ein Privatrezept für ein orales Eisenpräparat ausgestellt und ein Plan für Verlaufskontrollen vereinbart werden. Die Abrechnung erfolgt als Privatleistung nach GOÄ und richtet sich damit an Privatversicherte und Selbstzahler. Eine Blutabnahme selbst ist telemedizinisch nicht möglich; sie erfolgt in einer Praxis oder einem Labor vor Ort.

